• Kommandos

    So bringst du deinem Hund das Anzeigen von Futter bei

    Wenn du die Futtersuche für deinen Hund noch anspruchsvoller gestalten willst, kannst du ihm beibringen, das Gefundene nicht direkt zu nehmen, sondern stattdessen anzuzeigen. Diese Technik nutzt man beispielsweise bei der Fährtenarbeit oder dem Mantrailing. Dabei soll der Hund in irgendeiner Form auf etwas aufmerksam machen, ohne es direkt für sich zu beanspruchen. Ich persönlich finde das Anzeigen von Futter noch am leichtesten aufzutrainieren. Das hängt natürlich auch immer vom jeweiligen Hund, der Motivation und der Veranlagung ab. Das Aufbauen des Anzeigens ist eigentlich ganz einfach: Platziere ein Stück Futter unter einem Gefäß, so dass dein Hund unter keinen Umständen herankommt. Du kannst einen Becher, eine Schüssel oder auch einen…

  • Kommandos

    Wie du deinem Hund das „Bleiben“ beibringst

    Das Kommando „Bleib“ stellt viele Hundehalter immer wieder vor große Probleme. Es wäre so schön und einfach, wenn man seinen Hund in jeder Situation sicher und zuverlässig an einem Punkt lassen könnte, ohne ihn anbinden zu müssen.     Doch wie kann man nun dieses „Bleib“ so auftrainieren, dass es auch unter Ablenkung sitzt? Eigentlich ist es gar nicht so schwer und erfordert im Prinzip nur eins: Konsequenz. Bleib – ein Kommando, das viel Konsequenz fordert Schritt 1: Setze deinen Hund in der Grundstellung neben dir ab. Hast du mit ihm das Sitz schon so auftrainiert, dass er auf das Auflösungszeichen wartet, hast du es nun deutlich leichter.    …

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    So lernt dein Hund das Sitzen

    Wie bringt man seinem Hund eigentlich das Sitz bei? Am einfachsten geht das mit einem Leckerli. Normalerweise ist das Sitz eines der Kommandos, die ein Hund am schnellsten lernt. Man darf nur der Versuchung nicht erliegen, den Hund mit dem Hintern herunterdrücken zu wollen. Da Druck immer Gegendruck erzeugt und der Hund so auch nicht wirklich lernen kann, was er soll, ist das die mit Abstand ineffektivste Methode. Leider sieht man immer wieder Hundehalter, die ihren Vierbeinern den Hintern herunterdrücken, wenn sie nicht sitzen wollen.   Bringe deinen Hund immer dazu, freiwillig mitzuarbeiten Viel besser -auch für die Gelenke des Hundes – ist es, den Hund mit einem Keks vor…

  • Kommandos

    Das Auflösungszeichen – das Ende jeder Übung!

    Neben den ganzen Alltagskommados wie „Sitz“, „Platz“, „Bleib“ oder „Komm“ gibt es in meinen Augen noch ein sehr, sehr wichtiges Kommando, dass leider sehr selten Beachtung findet. Es handelt sich hierbei um das Auflösungskommando. Bei uns ist es mit dem Begriff „Auf“ belegt. Man kann aber auch „Los“, „Okay“, „Fertig“ oder etwas anderes sagen. Doch wozu ist dieses Kommando und was soll es bewirken? Nun, im Prinzip ist es ganz simpel: Das Auflösungszeichen signalisiert deinem Hund immer das Ende einer Übung, eines Befehls oder eines Kommandos.     Ich muss zugeben, dass ich vor meinem jetzigen Hund – obwohl ich mein Leben lang mit Hunden zu tun hatte – auch…

  • Kommandos

    So bringst du deinem Hund das „Tunnel durch“ bei

    Für das erste Kennenlernen eines Tunnels empfehlen sich immer zwei Dinge: Ein sicher eingezäunter Bereich, in dem der Hund sich frei bewegen kann und viel Zeit. Je mehr Zeit du dir und deinem Hund nehmen kannst, desto besser. Idealerweise liegt der Tunnel zu Beginn stark verkürzt und in gerader Ausrichtung auf dem Boden. So ist er weniger erschreckend und dein Hund kann immer das Ende sehen. Hast du also einen eingezäunten Bereich und einen Tunnel, lass deinen Hund als erstes laufen und in Ruhe den Tunnel anschauen. Hier kannst du aus den Beobachtungen schon einen ersten Eindruck gewinnen, wie dein Hund auf den Tunnel reagiert. Beobachte deinen Hund – er…

  • Kommandos

    Schick deinen Hund doch mal „herum“!

    An diesem Kommando haben nicht nur Hütehunde Spaß.   Zugegeben – das Kommando „Herum“ ist wie geschaffen für alle Hütehundrassen. Ihnen liegt es im Blut, auf Distanz zu arbeiten und stehende oder sich bewegende Objekte zu umrunden. Seien es Schafherden oder Zaunpfähle – Hütehunde sind wahre Meister im Umkreiseln. Aber nicht nur für solche Hunde – denn die wenigsten Hütehunde haben eine Schafherde zum Umrunden zuhause – sondern auch für alle anderen Hunde ist diese Übung eine sinnvolle Trainingsergänzung. Begonnen beim täglichen Spaziergang durch den Wald, bei dem der Hund die Leine um einen Baum gewickelt hat und das Kommando zum Einsatz kommt, bis hin zur geistigen und körperlichen Auslastung…